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Mitten in der Stadt

Rezensionen zu "Mitten in der Stadt"




....Das ist Krimi back to the basics: zur "Geschichte um ein Verbrechen", wie sie zuletzt in der Qualität nur von Georges Simenon oder der frühen Ruth Rendell geschrieben wurde.
.....: eine kleine, scheinbar unaufwendige Sozialstudie, ein Nahdenken und Nachforschen darüber, was für Kreise ein Verbrechen zieht, wie eins zum anderen kommt und am Ende nichts mehr so ist, wie es vorher war. Das ist große Krimi-Kunst, die auf ganz leisen Sohlen daherkommt.
Fokus online am 15.09.2009
Reinhard Jahn


Bei dem Begriff Soziokrimi denkt man zuerst an die Tradition der skandinavischen Krimis: die Tat steht im gesellschaftlichen Kontext. Mechtild Borrmann begründet mit ihrem dritten Buch einen neuen deutschen Soziokrimi. (...)
(...) Mechtild Borrmann berichtet tatsächlich eine alltägliche Geschichte mit einem deutlich sozialkritischen Einschlag. Aber das ist keineswegs banal. Denn wie Mechtild Borrmann erzählt ist ganz außergewöhnlich. Man glaubt zu wissen - und weiß doch nichts von dem, was kommen wird. (...)
... ihre Stimme ist einzigartig in der deutschen Krimilandschaft. Nicht weichgespült, nicht marktkonform, sondern eigen. Eine Autorin die etwas zu sagen hat - und dafür auch noch die richtigen Worte, Sätze und Erzählweisen findet.
Deutsche Welle am 13.08.2009
Rezensent: Ulrich Noller
Redaktion: Gabriela Schaaf


.....Borrmann erzählt ihre schlanke, aufs Wesentliche reduzierte Geschichte präzise und ausgewogen, mit einem Blick für die wichtigen Kleinigkeiten und einem Ohr für die Zwischentöne...
...Mechtild Borrmann hat einen leisen, unspektakulär daherkommenden, aber dennoch intensiven und klug arrangierten Roman geschrieben, der erzählerisch, wie sprachlich zu überzeugen weiß, ohne das Thema, um das es der Autorin geht, überzustrapazieren.
"titel-Magazin" am 04.07.2009
Frank Rumpel


"Eine Könnerin des effizienten Erzählens"
(...) 219 Seiten reichen Mechtild Borrmann um komplexe Spannungsliteratur zu produzieren, die an keiner Stelle überladen wirkt. Wer glaubt, deutsche Krimis seien chancenlos, international mithalten zu können, sollte sich Mitten in der Stadt zu Gemüte führen. Möglicherweise sitzt ein Sinneswandel drin.
Aus "Krimi-Couch.de"
von Jochen König
Juli 2009


Unspektakulär und nüchtern. So in seiner kürzesten Form, der Gesamteindruck von Mechtild Borrmanns neuen Roman. Damit liegt sie auf der im Vorgängerkrimi eingeschlagenen Linie und also weiterhin auf überdurchschnittlichem Niveau. (...) ...letzlich sind Lügen, Lebenslügen, das große Thema des Buches...(...)
...Genau beobachtet und ökonomisch wiedergegeben. Also: empfehlenswert.
Aus "watching the detektives" vom 18.06.09
dpr


Mit ihrem Kriminalroman "Morgen ist der Tag nach gestern" wurde Mechtild Borrmann vor zwei Jahren bekannt. Die Autorin, die 1960 geboren wurde und heute in Bielefeld lebt, erwies sich als Talent, das unspektakulär, aber dramaturgisch höchst bedacht eine Geschichte entwickeln kann. Jetzt legt sie nach: "Mitten in der Stadt" heißt ihr neues Buch. (...) Keine billigen Effekte, eine Geschichte aus dem normalen Leben, sehr empfehlenswert.
Welt am Sonntag vom 21.06.09
Lektüre für den Sommer